Schwerpunkt Diabetes

Diabetes ist eine weitverbreitete Krankheit, der modernen Wohlstandgesellschaft.

Diabetes mellitus, ist eine Stoffwechselkrankheit, die angeboren, aber auch neu entstehen kann. Man unterscheidet im allgemeinen zwischen drei verschiedenen Diabetestypen. Ist ein Patient an Diabetes erkrankt bedeutet dies, dass er ein Zuckerstoffwechselproblem hat, daher wird die Krankheit auch oftmals, als Zuckerkrankheit bezeichnet.

Diabetes Typ 1

Der Typ-1-Diabetes tritt am häufigsten in jüngeren Lebensjahren auf. Deshalb wurde diese Diabetes-Form früher auch als jugendlicher oder juveniler Diabetes bezeichnet. Nicht selten beginnt er mit plötzlich einsetzenden Beschwerden wie z.B. Bewusstseinsverlust. Diabetes Typ 1 beruht auf einem absoluten Mangel an Insulin infolge zerstörter insulinproduzierenden Zellen (Beta-Zellen) der Bauchspeicheldrüse.

Ursächlich werden bei Diabetes Typ 1 verschiedene Faktoren diskutiert, nämlich eine Fehlsteuerung des Immunsystems, erbliche Veranlagung und äußere Faktoren (z.B. bestimmte Virusinfektionen). Bei der immunologisch vermittelten Form bildet der Körper Antikörper, die sich unter anderem gegen die insulinproduzierenden Inselzellen richten und diese zerstören. In Folge dessen kann kein Insulin mehr produziert und Glucose nicht mehr aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen werden: Der Blutzucker steigt an. Da der Körper kein eigenes Insulin mehr bilden kann, muss dieses als Medikament gegeben werden.

Diabetes Typ 2

Bei dieser Diabetes-Form, die auch Altersdiabetes genannt wird, bildet die Bauchspeicheldrüse (zunächst) ausreichend Insulin, das aber nicht genügend wirkt. Man spricht dann von einer Insulinresistenz. Im weiteren Verlauf kann die Insulinproduktion immer weiter abnehmen, sodass auch bei dieser Diabetes-Form eine Insulintherapie notwendig werden kann. Typ-2-Diabetes macht sich meist nach dem 40. Lebensjahr erstmals bemerkbar. Risikofaktoren sind Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung. Häufig tritt diese Diabetes-Form im Rahmen eines metabolischen Syndroms auf. Die Kombination von Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glucose-Stoffwechsel wird als metabolisches Syndrom oder auch Wohlstandssyndrom bezeichnet.

Diabetes Typ 3

Anders als bei den beiden anderen Diabetestypen bezieht sich der Typ 3 Diabetes auf zu geringe Werte des neu entdeckten Gehirninsulins. Es war seit einiger Zeit bekannt, dass Diabetiker ein erhöhtes Alzheimerrisiko haben. Dabei kann es sich um eine Risikoerhöhung um bis zu 65 Prozent handeln.

 

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Anregungen und Hinweise zum Thema "Diabetes"

Animation der Sekundärstruktur von Insulin

 

Wie reagiert eigentlich der Blutzuckerspiegel?

·   Auf Zufuhr von 1 Broteinheit:
·   Er steigt um 50 bis 80 mg/dl
·   Auf das Spritzen von 1 I.E. Normalinsulin:
·   Er sinkt um 30 bis 50 mg/dl

Und was ist Insulin?

Insulin ist das Hormon der Bauchspeicheldrüse, es ist ein Hormon der Speicherung, d.h. es bewirkt die Aufnahme von Zucker (Glucose) in die Muskel- und Fettzellen, Insulin bewirkt einen verstärkten Abbau von Glucose zur Energiegewinnung und ermöglicht eine vermehrte Glykogenbildung (Speicherzucker) aus Glucose im Speicherorgan Leber.
Insulin stimuliert ebenfalls die Fett- und Eiweißbildung aus Glucose - all diese Faktoren bewirken zusammen eine Senkung des Blutzuckerspiegels.

Blutzuckerkontrolle

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ständige Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Gerne hilft Ihnen die Conrad-Apotheke in Brochterbeck dabei!
Neben der täglichen Selbstkontrolle ist der HbA1c- Wert eine sehr gute Möglichkeit, um die Stoffwechsellage des Diabetikers zu überprüfen.
Mit Hilfe diese Wertes ist es möglich, eine Aussage über die Blutzuckerspitzen der letzten 8-12 Wochen zu treffen und so eine optimale Einstellung zu erreichen.
Hierbei werden auch Spitzen erfaßt, die zwischen den Selbstmeßwerten aufgetreten sind und dem Diabetiker so eigentlich verborgen bleiben (normale HbA1c-Werte liegen zwischen 4 bis 6).

 

Let's take control of diabetes. Now. Auf deutsch: Jetzt die Kontrolle von Diabetes.übernehmen!
Der Weltdiabetestag . . . 
(2010 am 14. November)

wurde 1991 von der International Diabetes Federation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als weltweiter Aktionstag eingeführt, um auf die steigende Verbreitung des Diabetes mellitus aufmerksam zu machen.

Als Tag wurde der 14. November gewählt, das ist der Geburtstag von Sir Frederick Banting, der gemeinsam mit Charles Best 1922 das lebenswichtige Insulin entdeckte.

 

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Eine gute Apotheke hilft Ihnen weiter!

Schulung (Blutzuckerselbstkontrolle, Fußpflege, Hautpflege, Medikamentenanwendung, Diätpläne, Kochen)

Therapie der Stoffwechselstörung: Diät, Muskelarbeit = Sport und Bewegung, orale Antidiabetika, Insulin

Selbstkontrolle der Stoffwechselparameter, d.h. Blutzuckerkontrolle, Blutdruckkontrolle, Gewicht, Harnzucker als Ergänzung zu den regelmäßigen
Kontrolluntersuchungen und Beratungen durch den Hausarzt oder Diabetologen

Das sind unsere qualifizierten Leistungsbereiche:

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